BOOK

16 Stunden Triumph – Das Buch

Das Schreibt die Presse über das Buch von Marcus:

Er hat in St. Moritz gekocht, in London, Dublin, Phuket, Bahrain … und sogar in Köln. Der Küchenchef des „Swissôtel“, Marcus Dorff(38), ist ganz schön rum gekommen in der Welt und hat dabei nicht nur Spitzen-Rezepte, sondern auch zahllose schräge Geschichten aus der Hotelküche gesammelt. Beides,Rezepte und Anekdoten, hat Dorff jetzt zu einem Buch zusammen getragen, zu einem „etwas anderen Kochbuch“ mit dem Titel „16 Stunden Triumph“, der sich auf den ganz normalen Wahnsinns-Arbeitstag eines Spitzenkoches bezieht. Das Buch hat also einen doppelten Nutzen: Man kann nachkochen … und sich ganz nebenbei prächtig amüsieren. Wenn Marcus Dorff etwa im Kapitel „Die Feuerwehr hatte Fehlalarm“ erzählt, wie bei einem Essen für 1700 Personen Sekunden vor dem Servieren der Suppe die Sprinkleranlage anspringt und 3000 Liter Was-ser in zwei Minuten über die Teller ergießt … und wie das Ganze dann trotzdem (fast) pünktlich serviert wurde, dann ist das mehr als spannend. Zu-gegeben: Mitleiderregend ist es auch!

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16 Stunden Triumph, das etwas andere Kochbuch von Marcus Dorff
16 Stunden Triumph, das etwas andere Kochbuch von Marcus Dorff

DAS BUCH KAUFT MAN HIER ONLINE:

 

Auszug aus dem Buch:

Das Tattoo von der gegrillten Schweinshaxe

Ein Koch zählt zur Arbeiterklasse. Arbeiterklasse? Selbstverständlich sieht der Koch das ganz anders. Der Koch, der kreativ die individuellsten Gerichte kreiert, den Zeitgeist auf den Teller bringt um diesen dann, absolut Kritik resistent, dem zahlenden Gast zu präsentieren? Dieser soll der Arbeiterklasse angehören? Um allerdings diesen Ruf zu bestätigen, zeigen sich viele Kollegen, dem Klischee entsprechend, mit Tattoos an Armen, Beinen oder anderen Körperstellen.

Flammen, Totenköpfe und verschnörkelte Namen sind hierbei sehr beliebte Motive und wurden über die Jahre von Fussballspielern Salonfähig gemacht. Als junger Mensch, noch sehr beeinflussbar, wird ein Koch unweigerlich auch mit diesem Gedanken konfrontiert, sich mit einem Tattoo als Körperschmuck zu versehen. Vor Jahren war für mich klar: Ein Tattoo ist nicht nur schick, sondern auch der Zunft entsprechend. Nur welches Motiv sollte es sein? Es musste etwas anderes sein – etwas das man liebt und nicht genug davon bekommt. Da man täglich mit Hummer, Langusten, Kaviar und den teuersten Sorten Rinderfilet herumhantiert, sollte das Motiv etwas anders sein. Dann kam die Erleuchtung. Ein Schnitzel! Ein Schnitzel als Tattoo! Zweifelsohne würde dieses Motiv dem Tätowierer ein schmunzeln auf die Lippen zaubern. Aber Moment! Ein Schnitzel? Wie sollte der Tätowierer dieses Motiv auf einem Arm in Szene setzen? Schnell war klar, dass es sich hierbei um kein sehr sinnvolles Motiv handelt. Aber wenn es schon kein Schnitzel sein durfte, wieso nicht eine gegrillte Schweinshaxe als Motiv? Wer hat schon eine Schweinshaxe tätowiert?

Man wurde immer gewarnt mit den Worten: „Ein Tattoo ist für die Ewigkeit!“ Man fragt sich dann: Will man mit einem Schweinshaxentattoo in Rente gehen? Alleine dies beschäftigte mich Jahre. Um ehrlich zu sein, so lange, bis die Idee eines Tattoos komplett verworfen wurde.